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Nina Annabelle Märkl

Meine Arbeiten sind Versuche, die Grenzen zwischen Zwei- und Dreidimensionalität, zwischen Innen und Außen aufzuheben und eine Durchlässigkeit zu erzeugen, die unsere Wahrnehmung der Dinge irritiert, verändert, erweitert.

Nina Annabelle Märkl vereint in ihren Arbeiten die Gattungen Bildhauerei, Installation und Zeichnung, indem sie die Grenzen dieser Medien auf spielerische Weise aufhebt.

 

Nina (Jahrgang 1979) studierte Bildhauerei bei Professor Stephan Huber an der Akademie der Bildenden Künste München. 2009 wurden ihre Arbeiten in einer der New Positions-Förderkojen auf der Art Cologne präsentiert. 2010 wurde die gebürtige Dachauerin mit dem Debütantenpreis des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst ausgezeichnet, im Rahmen dessen auch ihre Monografie Drawing Attention erschien. Mit Museum of Happiness und Casting Shadows hatte die Künstlerin bereits zwei Einzelausstellungen in der Galerie Max Weber Six Friedrich in München. Der Kunstverein Pforzheim zeigte im Jahr 2014 ihre Rauminstallation don’t walk the line, die sie mit dem Bildhauer Reinhard Voss gestaltet hat. Ninas Werke sind Teil der Bayerischen Staatsgemäldesammlung sowie der Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland.

 

Das Besondere an Ninas Werken ist Folgendes: Sie löst die Zeichnung von ihrer üblichen zweidimensionalen Begrenzung auf einem Blatt Papier und setzt sie in den Raum. Damit hinterfragt sie die Bezüge der zeichnerischen Linien zu Blattgrenze und Format. In ihren Dioramen wird das Papier durch Cut-Outs selbst zum skulpturalen Element. Dabei werden mehrere Papierebenen hintereinander gestaffelt; die ausgeschnittenen Partien erzeugen Schattenwürfe auf die dahinterliegende Ebene.

 

 

Art museum collection

Werke in Museumssammlung vertreten 

Award winner

Auszeichnung durch renommierte Kunstpreise

Prestigious exhibition

Bedeutende Einzelausstellungen