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Lukas Dürr

Lukas Dürr geht es nicht zuletzt auch um eine Leere des Papiers: Er will seine Sujets nicht fertig malen oder zeichnen, will nicht in altmeisterliches komplettes Ausfüllen des Bilduntergrunds verfallen, will schon gar nicht illustrieren, sondern Abbildung mehr und mehr vermeiden. 

 

Lukas (Jahrgang 1984) studierte Malerei bei Professorin Anke Doberauer an der Akademie der Bildenden Künste in München. Im Anschluss an sein Diplom 2010 wurden seine Arbeiten bereits in einer Einzelausstellung in der Galerie Seiler in München gezeigt. Außerdem nahm der gebürtige Münchner an viel beachteten Gruppenausstellungen teil, darunter die Ausstellung "5x2 Künstler und ihre Netzwerke" in der Halle lothringer13, "Komm, wir gehen" in der Galerie Matthias Jahn und "Aller hoechste Raumzeit" im Palais Kabelwerk in Wien. Anfang 2014 bezog Lukas ein neues Atelier in Berlin.

 

Neben Leere und klaren Linien sind in seiner Arbeit o.T. (Monotypie 2) auch immer wieder scheinbar unwillkürlich gesetzte Flächen zu finden, welche beim Drucken der Platte auf das Papier entstanden sind. Zu der Wirkung der leeren Flächen des Blattes kommen nun auch Zeugnisse des Druckprozesses. Selbst in seiner unbetitelten Lithografie, die auf den ersten Blick durch die Farbigkeit und Raumgestaltung sehr voll wirkt, fallen auf den zweiten Blick die trotz vielschichtigem Druckverfahren leer gebliebenen Flächen im Bild auf. 

Prestigious exhibition

Bedeutende Einzelausstellungen