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Heidi Sill

Rote und braune Stellen auf der Haut der Mannequins suggerieren Verletzungen. In ihrer Serie models verfremdet Heidi Sill mit Aquarellfarben die perfekt aussehenden Frauen aus internationalen Modemagazinen. 

 

Heidi studierte zunächst Textilkunst und Flächendesign, später Freie Grafik und Malerei bei Karl Georg Pfahler und Rolf-Gunter Dienst an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. Im Anschluss an ihr Diplom erhielt die gebürtige Fürtherin ein Projektstipendium des Freistaates Bayern. 1994 wurde sie mit dem Bayerischen Debütantenpreis ausgezeichnet. Ein Stipendium am Institut des Hautes Etudes en Arts Plastiques führte sie 1995 nach Paris. 1999 folgte das Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung. 2012/13 lehrte Heidi an der Universität der Künste Berlin. 2014 und 2000 war sie als Gastdozentin an der Ecole des Beaux Arts Valence tätig. Heute lebt die Künstlerin in Berlin.

 

Zu ihren wichtigsten Einzelausstellungen  gehören Ähnliche Wirkungen im Brandenburgischen Kunstverein in Potsdam, die Ausstellung la tentation du defaut im Centre d’Art Contemporain Istres bei Marseille, skins in der Galerie Nicolas Silin in Paris und Gesichter im neuen Museum Nürnberg. Außer von der Serie models präsentiert Pablo & Paul auch einige Werke der Serie skins. Für die einzelnen Zeichnungen dieser Reihe projiziert die Künstlerin 20 bis 30 medizinische Portraits übereinander, bis aus der Bündelung unzähliger Linien neue Individuen entstehen. 

 

(Copyright Portrait: Falk Nordmann)

Award winner

Auszeichnung durch renommierte Kunstpreise

Prestigious exhibition

Bedeutende Einzelausstellungen