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Daniel von Rüdiger

Ich schätze das Fremde. Es lehrt mich: wir sind gleichsam verschieden.

Stolze Männer mit Kopfschmuck aus Federn und Muscheln, Kinder, deren Gesichter mit Erdfarben verziert wurden – Daniel von Rüdiger zeigt uns in seinen Fotografien die traditionelle aber auch die alltägliche Seite eines außergewöhnlichen Landes: Papua Neuguinea. 

 

Daniel (Jahrgang 1983) studierte Visuelle Kommunikation sowie Bildforschung in Deutschland und der Schweiz. In seiner Doktorarbeit beschäftigt er sich mit visuellen und akustischen Rhythmen. Im Rahmen seiner Arbeit für verschiedene NGOs lernte er die Fotografie als künstlerisches und gleichzeitig als sozialdokumentarisches Ausdrucksmittel zu verbinden. Seine Arbeiten waren unter anderem in Ausstellungen im Museum Rietberg in Zürich sowie im Martin Gropius Bau in Berlin zu sehen. 

 

Singsing wantaim pukpuk und Man bilong Western Highland in Tok Pisin, der offiziellen Landessprache Papua Neuguineas, betitelt Daniel seine Fotografien. Sie zeigen eine uns fremde Welt, in der lebende Krokodile Teil traditioneller Riten sind und große Baumstämme im Urwald von Männern mit Äxten und Handsägen bearbeitet werden. Doch auf den dokumentarischen Bildern ist auch der Einfluss westlicher Kultur zu sehen: reich geschmückte Männer stehen auf der Ladefläche eines Pickups und bei der Arbeit werden abgeschnittene Jeans mit handgeknüpften Mützen getragen. Daniels schwarz-weiß Fotografien dokumentieren die Vielfalt der menschlichen Lebensumstände und lassen so die eigenen reflektieren.

Prestigious exhibition

Bedeutende Einzelausstellungen